Die Übergänge zwischen dem öffentlichen und dem privaten Raum sind „Schlüsselelemente“ in einer Stadt. Sie prägen die Art und Weise des Zusammenlebens der Bewohner/innen entscheidend mit. Im Dazwischen – zwischen der Haustüre und der Strasse – und nicht etwas auf der Strasse oder im Haus, finden die eigentlichen Begegnungen statt.
In der Innenstadt von Havanna haben sich grosse Gebiete seit der Revolution von 1959 kaum verändert. Die Stadt wurde weder autogerecht umgebaut noch funktional entmischt. Man wohnt und arbeitet hier noch vor seinem Haus, auf seiner Strasse, in seinem Quartier. Mobilitätsformen, wie es der Westen kennt, existieren in Havanna noch nicht.
Ziel des Projektes ist es, diese Übergangsphänomene zu entdecken, zu verorten und in ihrer Qualität zu beschreiben. Dies vor dem Hintergrund, dass in Havanna in absehbarer Zeit wohl grosse Stadterneuerungsprojekte realisiert werden. Damit dies in einer nachhaltigen Art und Weise geschehen kann, ist es zentral, dass die lokalen Qualitäten eines Ortes den Planungsverantwortlichen bekannt sind.
Projektbericht (Zusammenfassung)
©
2010
HSZ-T
|
N.Ari
| Letzte Änderung:
17.08.2009
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