Unterrichtsmethode
Es werden Methoden angewendet, die für
den Erwachsenenunterricht entwickelt worden sind. Die Studierenden werden als
aktive Partner betrachtet. Dabei werden Lernfähigkeit, Selbstständigkeit und
Kreativität gefördert. Vorlesungen, Grundlagenerarbeitung, Lehrgespräch,
Gruppenarbeiten und Präsentation lösen sich situationsgemäss ab. Der Unterricht
erfolgt vorwiegend im Klassenverband, damit auch das soziale Element zum Tragen
kommt.
Es werden anerkannte Lehrmittel verwendet
und übersichtliche Zusammenfassungen abgegeben. Der Präsenzunterricht dient der
Vertiefung; für das Selbststudium muss ebensoviel Zeit aufgewendet werden.
Die Studierenden lernen anhand von
Unterlagen und Literatur das Wesentliche in vorgegebener Dosierung. In
Diskussionen, Fallbeispielen und Seminarien wird der Stoff vertieft und mit der
Praxis verbunden.
Ein wichtiges Anliegen ist das
Teamverhalten der Studierenden. Das Arbeiten in Gruppen wird deshalb in den
verschiedenen Fächern gefördert.
Interdisziplinärer Unterricht
● Einzelne Ausbildungsmodule werden in
Zusammenarbeit mit dem Studiengang Maschinentechnik durchgeführt
● Indem die Dozierenden ausnahmslos nebenamtlich
tätig und hauptberuflich leitende Ingenieure in der Industrie, in
Ingenieurbüros oder Forschungsanstalten sind, werden die Studierenden in
unterschiedlicher Form sowohl an interdisziplinären wie auch an internationalen
und interkulturellen Projekten direkt und indirekt beteiligt
Erweiterter Leistungsauftrag
Die „Angewandte Forschung + Entwicklung“
(aF+E) des Studiengangs Elektrotechnik baut auf der speziellen Struktur unserer
Dozentenschaft auf. Die Einbindung der Studierenden in die aF+E geschieht
direkt über den aktiven Bezug der einzelnen Dozenten zu Projekten der Praxis
oder aber über die Begleitung laufender nationaler und EU-Forschungsprojekte,
im Sinne eines „aktiven Forschungszuschauens“. Dazu gehören die Anwesenheit bei
Versuchen und die weitergehende Information zur Entwicklung einzelner
Forschungsprojekte, eigene Workshops zusammen mit der Industrie (z.B. ABB,
Kabelindustrie, Militärindustrie, TECAN, PHONAK, LEICA Geosys, Mettler Toledo,
u.a.m.) oder bewusst ausgewählte Themen bei der Intensivwoche. Indem neben der
unmittelbaren Forschung aber auch elektrotechnische Produkte mittelbar selbst
der Sammelpunkt für angewandte Forschung und Entwicklung sind, ist der geforderte
Transfer zwischen Forschung und Lehre optimal gewährleistet. Die vorgegebene
primäre Zielsetzung der Befruchtung des Unterrichts mit den Forschungsinhalten
wird durch die unmittelbare personelle wie geographische Nähe zu den
Forschungsanstalten der ETH, EMPA und PSI ohne den Aufbau einer eigenen teuren
Infrastruktur erreicht.
Mit verschiedenen Fachhochschulen bestehen bei der Forschung in
unterschiedlichen Bereichen Kooperationen in den Bereichen E-Learning,
Elektromagnetische Verträglichkeit, Mechatronik, usw.
|