Das Bachelorstudium
Integration der HSZ-T in die ZHAW per 1. Januar 2012
Per 1. Januar 2012 wird die Hochschule für Technik Zürich (HSZ-T) kantonalisiert und mit ihrem gesamten Leistungsangebot in Lehre, Weiterbildung, Forschung und Dienstleistungen in die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften integriert. Detailinformationen
Zukunft
der Studiengänge
Der Fachhochschulrat der ZFH hat beschlossen, dass die beiden berufsbegleitenden Bachelorstudiengänge Architektur und Informatik der HSZ-T ab Studienjahr 2013/14 oder 2014/15 (der genaue Zeitpunkt ist noch offen) zum letzten Mal mit bisheriger Organisationsstruktur und bisherigem Lehrplan am Standort der HSZ-T in Zürich gestartet und zu Ende geführt werden. Parallel dazu entwickeln die Vertreterinnen und Vertreter beider Hochschulen gemeinsam, ab 1. Januar 2012 in der Verantwortung der ZHAW, ein vollständig integriertes berufsbegleitendes Studienmodell. Der Neustart erfolgt im Herbst 2014/15 oder spätestens 2015/16. Der Studiengang Informatik findet dann sowohl in Winterthur als auch am Standort Zürich statt; der Studiengang Architektur nur noch in Winterthur.
Die Studiengänge Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Maschinentechnik nach Studienmodell HSZ-T laufen aus, das heisst, dass seit Herbstsemester 2010/2011 an der HSZ-T keine Studierenden mehr ins erste Studienjahr aufgenommen werden. Seit dann können die betreffenden Studiengänge in Teilzeit an der ZHAW in Winterthur absolviert werden.
Das Bachelorstudium an der Hochschule für Technik Zürich
Die Kernkompetenz der Hochschule für Technik Zürich
(HSZ-T) ist die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung auf
Fachhochschul-Niveau. Diese Kompetenz basiert auf einer 80-jährigen
Erfahrung in der Diplomausbildung von Ingenieuren/Innen und
Architekten/Innen.
Der nachhaltige Erfolg dieses Modells beruht auf den folgenden
zwei wichtigen Voraussetzungen.
Berufsbegleitend studieren
Der Studiengang ist spezifisch auf die berufsbegleitende
Ausbildung ausgelegt. Die Studierenden führen eine berufliche
Tätigkeit in der Wirtschaft aus,
mit einem Arbeitspensum von mindestens 50 Stellenprozenten. Die Schulleitung empfiehlt, 70-80% nicht zu überschreiten.
Die das Studium begleitende berufliche Tätigkeit ist ein
wichtiges Element in der Ausbildung. Sie ermöglicht dem
Studierenden eine ständige Rückkopplung und Verifizierung
des Gelernten, was das Verständnis und den Lerneffekt nachhaltig
unterstützt und verbessert.
Praxisnähe
Die Dozierenden an der HSZ-T sind
hauptberuflich in der Industrie, Dienstleistung, Wirtschaft oder Forschung tätig
und engagieren sich für den Lehrauftrag nebenberuflich. Dies hat
den Vorteil, dass sie neben der Vermittlung der theoretischen
Kenntnisse einen Unterricht erteilen, der sich auf eigene
Berufserfahrungen stützt. Mit diesem Praxisbezug wird der
stetige Wissenstransfer garantiert, der u.a. auch in Diplomarbeiten
mit aktuellen Themen aus der Industrie und Wirtschaft zum Ausdruck
kommt. Die Aufgabenstellungen der Diplomarbeiten können auch in
Koordination mit dem Bereich anwendungsorientierte Forschung und
Entwicklung der HSZ-T erarbeitet werden.
Anerkannte Qualifikation
Dieses bewährte, duale System
garantiert eine aktuelle und praxisbezogene Fachhochschulausbildung.
Die Bachelor-Diplome sind eidgenössisch anerkannt und entsprechen auch
internationalen Anforderungen an Hochschulstudien. Sie werden mit
entsprechenden ECTS-Kreditpunkten (European Credit Transfer System)
bewertet.
Berufsbefähigung
Studierende eines Bachelor-Studiums sind dann
berufsbefähigt, wenn sie in der Lage sind, im wirtschaftlichen Umfeld
und unter wirtschaftlichen Bedingungen firmenspezifische Probleme zu
lösen. Genau hierfür werden sie ja angestellt. Mit einem
berufsbegleitenden Studium, in dem sich berufliche Tätigkeit und
Studium parallel entwickeln, liegen Sie, liebe Interessentin, lieber
Interessent unserer Hochschule, genau richtig.
Kompetenzen
An der HSZ-T erwerben Sie im berufsbegleitenden Bachelor-Studium folgende Kompetenzen:
- Selektives, dafür aber gebündeltes Fach-, Technologie- und Toolwissen
- An der Praxis orierentiertes Methodenwissen
- Praxisgerechte Vermittlung durch Dozierende, die auch in der Praxis tätig sind
- Praxisgerechtes, von den Studierenden am eigenen Leib erfahrenes Wissen sowie Regeln, die für den Erfolg zu beachten sind
- Umfassende Sozialkompetenz durch die täglichen Anforderungen und Umsetzungen in der parallel zum Studium verlaufenden Berufstätigkeit.
Fachhörer/-innen
Wenn genügend Plätze vorhanden sind, können die Unterrichtsfächer durch Hospitantinnen und Hospitanten auch einzeln belegt werden.
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